Sky Walk

Grand Canyon Skywalk

Der Grand Canyon Skywalk ist eine Besucherattraktion im Erlebnispark Grand Canyon West der Walapai-Indianer außerhalb des Grand-Canyon-Nationalparks, die am 20. März 2007 eröffnet wurde. Es handelt sich um eine über den Rand des Canyons hinausragende Plattform aus Stahlträgern mit aufgelegten gläsernen Bodenplatten und gläsernem Geländer. Die ersten Schritte durften der frühere Astronaut Buzz Aldrin sowie eine Gruppe von Hualapai-Indianern wagen. Seit dem 28. März 2007 ist die Plattform für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Bauzeit betrug drei Jahre.

Der Skywalk bietet die Möglichkeit, auf einem 22 Meter über den Abgrund ragenden, hufeisenförmigen Balkon durch den gläsernen Boden den Grand Canyon zu bestaunen. Die Plattform befindet sich über einem Seitenarm des Canyons. Der 1100 Meter tiefer gelegene Colorado River im Haupttal ist im Blickfeld, jedoch etwa zwei Kilometer entfernt. Die Höhe des Skywalks über dem Talgrund des Seitencanyons ist deutlich geringer. Die durch den Glasboden senkrecht unterhalb sichtbaren Felsen liegen zwischen 150 und 240 Meter unter dem Skywalkboden.

Der Skywalk befindet sich im Hualapai-Indianerreservat Um ihn zu erreichen, sind rund zehn Meilen[1] über eine Schotterpiste zurückzulegen. Ein Stammesausschuss hatte dem Investor David Jin aus Las Vegas die Erlaubnis erteilt, die 30 Millionen US-Dollar[2] teure Touristenattraktion in ihrem Reservat zu errichten. Der Investor ist prozentual an den Eintrittsgeldern beteiligt, doch der Skywalk ist Eigentum des Hualapai-Stammes. Die Einnahmen der ersten Jahre erlaubten den Bau eines Kulturzentrum der Walapai in Peach Springs. Die Hoffnung auf einen Rückgang der Arbeitslosigkeit hat sich bisher nicht erfüllt.[3] Unter den Indianern ist das Bauprojekt umstritten, da nach Meinung der Gegner der heilige Berg damit entweiht werde.

Der Boden der Terrasse besteht aus sieben Zentimeter dickem entspiegeltem fünfschichtigem Spezialglas, das von der Firma Kinon in Köln-Porz geliefert wurde. Das Glas der Brüstung stammt von der Berliner Firma „Glas Döring“. Die Konstruktion wiegt 482 Tonnen. Sie soll Spitzenwindgeschwindigkeiten von 160 km/h standhalten. Auf dem „Balkon“ dürfen sich gleichzeitig 120 Personen aufhalten. Jeder Besucher muss einen speziellen Filzschutz über die Schuhe ziehen, mit denen ein Zerkratzen des Glasbodens verhindert werden soll. Auf dem Skywalk ist das Fotografieren verboten. Kameras und Handys, aber auch Handtaschen und Rucksäcke müssen in einem Schließfach hinterlegt werden.

Ursprünglich waren im Vertrag des Investors Jin mit dem Volk der Hualapai der Bau eines Hotels und eines Touristenzentrums neben dem „Balkon“ vorgesehen. Das Hotel wurde nie begonnen, der Bau des Besucherzentrums im Stadium des Rohbaus gestoppt. Nach jahrelangem Streit zwischen den Hualapai und Jin kündigte der Stammesrat in einer umstrittenen Entscheidung im März 2012 alle Verträge fristlos und beschloss die Einziehung des Geschäftsanteils des Investors gegen eine Entschädigung von 9 Millionen Dollar. Dieser Beschluss wurde im Stammesrat mehrfach getroffen und wieder zurückgezogen, zwei Mitglieder des Stammesrates wurden suspendiert. Der Investor klagt gegen die Entscheidung des Stammesrates.[4]

In den ersten rund zweieinhalb Jahren seit der Eröffnung haben etwa 700.000 Besucher den Skywalk besucht.[5]

In 2011 wurde die Glaspanele (Rioglass Solar) ausgetauscht die Kosten beliefen sich auf 1,5 Millionen Dollar. Man hat diesmal einen erneuerbaren Schutzfilm auf die Glasplatten integriert um die Kosten zu senken denn Millionen von Füße und Sand haben Spuren hinterlassen . [6]

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AlpspiX

Der AlpspiX ist eine Aussichtsplattform aus Stahl, die in ungefähr 2.080 m Höhe[A 1] auf dem Osterfelderkopf am Fuße der Alpspitze befestigt ist. Die begehbaren, freischwebenden Arme des AlpspiX' sind mit Gitterrosten ausgelegt und geben den Blick in die circa 1000 Meter große Tiefe des Höllentals frei. Die Konstruktion befindet sich etwa 50 Meter über der Bergstation der Alpspitzbahn und ist seit der Einweihung am 4. Juli 2010 öffentlich und kostenlos begehbar.

Konstruktion

Der AlpspiX besteht aus zwei 24 Meter langen Stahlarmen, die freischwingend etwa 13 Meter über den Fels in das Höllental hinausragen, wobei der Boden durch den Gitterrost durchsichtig ist; am Ende befindet sich eine schräggestellte Glasscheibe als Abschluss des Weges, um eine Panoramasicht zu ermöglichen. Der Name ist eine Wortschöpfung aus den Komponenten „Alpspitze“ und „X“, da durch die verschränkt, aber übereinander verlaufenden Arme eine X-ähnliche Konstruktion entsteht.

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5 Fingers

5 Fingers (auch „Welterbeblick“) ist eine Aussichtsplattform am Krippenstein, einem 2.108 m hohen Berg am Nordrand des Dachsteingebirges in Oberösterreich. Die Aussichtsplattform wurde aufgrund ihrer handähnlichen Form benannt und ist kostenlos zugänglich.

Die „Finger“ sind rund 4 Meter lang und wurden über einem Abgrund von rund 400 m Tiefe errichtet. Ähnliche Bauwerke werden oft als Skywalk bezeichnet. Die Aussichtsplattform ist nach einem rund 20-minütigen Fußweg von der Bergstation Krippenstein der Dachsteinseilbahn erreichbar. Sie wurde im Oktober 2006 offiziell eröffnet, um einen Ausblick auf die Welterberegion Hallstatt zu bieten.[1]

Besonderheiten

  • Beim ersten Finger (von links nach rechts) wurde ein Metallrahmen montiert, um Besuchern ein „gerahmtes“ Erinnerungsfoto zu ermöglichen.
  • Der zweite Finger wurde mit einem Glasboden versehen, um Besuchern einen Blick direkt in den Abgrund zu ermöglichen.
  • Der dritte Finger ist kürzer als die anderen und ist nicht bis zum Ende begehbar. Er hat die Form eines Sprungbrettes und soll die Freiheit der Berge symbolisieren.
  • Der vierte Finger hat eine Öffnung im Boden, die ebenso einen Blick in den Abgrund frei gibt.
  • Beim fünften Finger wurde ein kostenloses Fernrohr installiert.

Die Aussichtsplattform wird bei Dunkelheit bis Mitternacht beleuchtet und ist somit in den Orten Hallstatt und Obertraun auch abends zu sehen.

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